RSS Feed 86 Beiträge und 3 Kommentare

Japanisch lernen - warum nicht?

Flagge JapanSprachen lernen trainiert die grauen Zellen und hält geistig fit. Höchste Zeit also für mich, dahingehend was zu unternehmen - das beschloss ich im Frühjahr. Doch welche Sprache sollte ich lernen? Für mich kam eigentlich nur Japanisch in Frage. Erstens interessieren mich das Land und die Kultur und zweitens habe ich berufliche Anknüpfungspunkte durch meine Berichterstattung über KAIZEN. Außerdem werden asiatische Sprachen im Zeichen der Globalisierung immer wichtiger. Und immerhin sprechen mehr als 120 Millionen Menschen diese interessante Sprache.

Also machte ich mich Anfang Juni auf nach Okazaki (Nahe Nagoya) auf der japanischen Hauptinsel Honshu, um mit einem vierwöchigen Intensivkurs den Einstieg in die Sprache der Samurai-Nachfolger zu finden. Das Ganze erwies sich viel schwieriger als ich erwartet hatte. Zunächst musste ich die beiden Silbenschriften Hiragana und Katakana lernen, um überhaupt die Lehrbücher lesen zu können. Der Unterricht erfolgte ausschließlich in japanischer Sprache. Die Mitschüler kamen aus USA, Spanien, Paraguay und vielen anderen Ländern. Die Lehrer waren sehr nett und engagiert. Mit vollem Einsatz gestalteten sie den Unterricht sehr lebendig und ließen sich allerlei Maßnahmen zur Visualisierung der Lerninhalte einfallen. Eindrücke davon gibt’s in der Fotogalerie (s.u.).

Für Interessierte: Die Schule heißt Yamasa Institute und bietet für fast alle Bedürfnisse maßgeschneiderte Lernprogramme inklusive attraktiver Rahmenprogramme an. Weitere Infos unter www.yamasa.org.

Ja, nach den vier Wochen habe ich nun den Überblick über die Besonderheiten der Sprache, kenne einige Vokabeln und Grammatikregeln. Bis ich ein halbwegs vernünftiges Gespräch zustande bringe wird wohl noch einige Zeit ins Land gehen. Zum Glück bietet Yamasa eine gute Lernplattform über’s Internet an, so dass ich meine Studien nun zu Hause fortsetzen kann. Der größte Frust war für mich, dass ich nach dem Büffeln der beiden Silbenschriften mit jeweils ca. 50 Zeichen dennoch nichts lesen kann. Die eine Silbenschrift Hiragana ist eine vereinfachte Schrift, welche die japanischen Kinder in der Schule als erstes lernen. Die andere Silbenschrift Katakana wird für Wörter verwendet, die aus einer anderen Sprache (z.B. Englisch) übernommen wurden oder um einzelne Wörter herauszuheben. Für die meisten öffentlichen Beschriftungen werden die aus China stammenden Kanji-Schriftzeichen verwendet – davon muss man gut 2000 Stück beherrschen, um alles lesen zu können. Also habe ich noch viel zu tun! Aber es macht riesig Spaß. Und zum Glück gibt es einige didaktisch sehr gut aufgebaute Bücher, mit denen man gut die Kanas und Kanji lernen kann.

Buchempfehlungen “Japanisch lernen”:

Die Kana lernen und behalten. Teil 1: Die Hiragana / Teil 2: Die Katakana

Die Kanji lernen und behalten 1. Bedeutung und Schreibweise der japanischen Schriftzeichen

Ein paar snapshots:

Der erste SchultagVisuell - internationalNette LehrerPraktisches LernenDas Auge lernt mitAlles klar !?Lernziel RestaurantbesuchZum Start die KanasMein NamensschildGeschafft - Abschlusszertifikat

iPod-Futter:

Kilian Muster: Podcast über Japan

Kilian vermittelt Japan-feeling aus der Sicht eines Deutschen, der in Tokyo lebt und arbeitet.

Perspektivenwechsel: Seminar im Wildpark

Visuelle EindrückeMan nehme: ein wenig japanische Management-Philosophie, etwas gesunden Menschenverstand, eine gute Location mit Zugang zu Natur und Tieren und einige Menschen, die ständig daran arbeiten, ihren Büroarbeitsplatz effizienter zu gestalten.

Das Ergebnis: zwei Tage aktiver Erfahrungsaustausch im Team, initiiert und moderiert von dem Büro-Kaizen-Experten Klaus Bieber.

Im Pforzheimer Wildpark traf sich die Gruppe in einem einfachen Raum mit Holzofen aber moderner Seminartechnik, um ihre Erfahrungen mit “Kaizen im Büro” auszutauschen.

Zwischendurch gab’s Outdoor-Team-Aktivitäten, wie den “Vertrauens-Fall“, oder, wer es wagte, Balanceübungen in luftiger Höhe im Hochseilgarten.

Visuelle Eindrücke: Bildergalerie

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Girl of MyanmarBilder halten unwiederbringliche Augenblicke fest. Schöne Dinge, die in der Erinnerung allmählich verblassen, kann man sich mit Fotos nach Jahren und Jahrzehnten wieder vor Augen führen.
Die Digitalfotografie hat Amateuren und Profis neue Möglichkeiten eröffnet. Der Kreativität sind kaum noch Grenzen gesetzt.

Fotografieren ist eines meiner Hobbys. Wobei ich mehr Wert auf schöne und interessante Motive anstatt auf perfekte Technik lege.

Über Fotolia biete ich Fotos zum Verkauf an.

Fotoalbum (beta)

An dieser Stelle ist ein Reise-Fotoalbum geplant.

Bis es soweit ist, gibt es hier einen Vorgeschmack.

Fotoalbum (beta)

Mahou! Myanmar by Albert Normandin

Monks, Myanmar - copyright: Albert Normandindecember ‘05 : golden triangle : met albert : professional photographer : had a great time : his artwork just blew me away : enjoy alberts jewels…

alberts first trip, 2005: gallery 1a : gallery 1b

alberts second trip, 2005/2006: gallery 2a : gallery 2b

explore alberts website!

image copyright: Albert Normandin

Trachtentradition im Salzkammergut vom Aussterben bedroht

Trachtentradition im SalzkammergutIm Ausseer Land gibt es keine Trachtenvereine. Hier werden die Trachten noch als Alltagskleidung getragen. Zahlreiche Handwerker sind spezialisiert auf die traditionelle Herstellung der Elemente für ein zünftiges Trachten-Outfit.

Download: Einen Bericht über das Aussterben dieser Tradition, erstellt im Rahmen einer journalistischen Fortbildung der Akademie der Bayrischen Presse, Oktober 2002 (pdf-Format, 845 kb)