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Globalisierung als Chance und Herausforderung

KAIZEN Forum 05/2007Erfolgreiche Unternehmen sind heute “Global Players”. Mit internationalem Engagement gehen sowohl Chancen als auch Risiken einher. Wichtig für den Erfolg sind eine gute Kommunikation zwischen den weltweiten Niederlassungen und einheitliche Qualitätsstandards. Gut geschulte und motivierte Mitarbeiter helfen dabei, dieses Ziel zu erreichen.

Mehr zum Thema im aktuellen KAIZEN Forum 05/2007 (pdf-Format, 600 kB).

Japanisch lernen - warum nicht?

Flagge JapanSprachen lernen trainiert die grauen Zellen und hält geistig fit. Höchste Zeit also für mich, dahingehend was zu unternehmen - das beschloss ich im Frühjahr. Doch welche Sprache sollte ich lernen? Für mich kam eigentlich nur Japanisch in Frage. Erstens interessieren mich das Land und die Kultur und zweitens habe ich berufliche Anknüpfungspunkte durch meine Berichterstattung über KAIZEN. Außerdem werden asiatische Sprachen im Zeichen der Globalisierung immer wichtiger. Und immerhin sprechen mehr als 120 Millionen Menschen diese interessante Sprache.

Also machte ich mich Anfang Juni auf nach Okazaki (Nahe Nagoya) auf der japanischen Hauptinsel Honshu, um mit einem vierwöchigen Intensivkurs den Einstieg in die Sprache der Samurai-Nachfolger zu finden. Das Ganze erwies sich viel schwieriger als ich erwartet hatte. Zunächst musste ich die beiden Silbenschriften Hiragana und Katakana lernen, um überhaupt die Lehrbücher lesen zu können. Der Unterricht erfolgte ausschließlich in japanischer Sprache. Die Mitschüler kamen aus USA, Spanien, Paraguay und vielen anderen Ländern. Die Lehrer waren sehr nett und engagiert. Mit vollem Einsatz gestalteten sie den Unterricht sehr lebendig und ließen sich allerlei Maßnahmen zur Visualisierung der Lerninhalte einfallen. Eindrücke davon gibt’s in der Fotogalerie (s.u.).

Für Interessierte: Die Schule heißt Yamasa Institute und bietet für fast alle Bedürfnisse maßgeschneiderte Lernprogramme inklusive attraktiver Rahmenprogramme an. Weitere Infos unter www.yamasa.org.

Ja, nach den vier Wochen habe ich nun den Überblick über die Besonderheiten der Sprache, kenne einige Vokabeln und Grammatikregeln. Bis ich ein halbwegs vernünftiges Gespräch zustande bringe wird wohl noch einige Zeit ins Land gehen. Zum Glück bietet Yamasa eine gute Lernplattform über’s Internet an, so dass ich meine Studien nun zu Hause fortsetzen kann. Der größte Frust war für mich, dass ich nach dem Büffeln der beiden Silbenschriften mit jeweils ca. 50 Zeichen dennoch nichts lesen kann. Die eine Silbenschrift Hiragana ist eine vereinfachte Schrift, welche die japanischen Kinder in der Schule als erstes lernen. Die andere Silbenschrift Katakana wird für Wörter verwendet, die aus einer anderen Sprache (z.B. Englisch) übernommen wurden oder um einzelne Wörter herauszuheben. Für die meisten öffentlichen Beschriftungen werden die aus China stammenden Kanji-Schriftzeichen verwendet – davon muss man gut 2000 Stück beherrschen, um alles lesen zu können. Also habe ich noch viel zu tun! Aber es macht riesig Spaß. Und zum Glück gibt es einige didaktisch sehr gut aufgebaute Bücher, mit denen man gut die Kanas und Kanji lernen kann.

Buchempfehlungen “Japanisch lernen”:

Die Kana lernen und behalten. Teil 1: Die Hiragana / Teil 2: Die Katakana

Die Kanji lernen und behalten 1. Bedeutung und Schreibweise der japanischen Schriftzeichen

Ein paar snapshots:

Der erste SchultagVisuell - internationalNette LehrerPraktisches LernenDas Auge lernt mitAlles klar !?Lernziel RestaurantbesuchZum Start die KanasMein NamensschildGeschafft - Abschlusszertifikat

iPod-Futter:

Kilian Muster: Podcast über Japan

Kilian vermittelt Japan-feeling aus der Sicht eines Deutschen, der in Tokyo lebt und arbeitet.

Globalisierung als Chance sehen

Aspekte der Globalisierung werden kontrovers diskutiert. Verlagerung von Arbeitsplätzen in Billiglohnländer, negative Auswirkungen auf die Kultur anderer Länder etc. werden von Globalisierungsgegnern ins Feld geführt.

Für Unternehmen ist die Entscheidung für ausländische Produktionsstandorte oft ein nahe liegender Weg, dem sich verschärfenden Kostendruck auszuweichen oder mit Produktions- und Vertriebsaktivitäten vor Ort neue Märkte zu erschließen.

Oft macht es Sinn, mit der Produktion zu den Rohstoffquellen zu wandern anstatt teure Transportwege in Kauf zu nehmen. Und manchmal ist die Gründung von Joint Ventures eine Voraussetzung, um überhaupt einen Markt erschließen zu können.

Weitere Infos: KAIZEN Forum Dezember 2005 (pdf-Format, 1,03 MB)